Lasst uns froh und munter sein

Das Nikolauslied — gesungen am Abend vor dem 6. Dezember.

Text: Volksgut · Melodie: Volksweise · 19. Jahrhundert

Der Liedtext

1. Strophe

Lasst uns froh und munter sein

Und uns recht von Herzen freun!

Lustig, lustig, traleralera,

Bald ist Nik’lausabend da,

Bald ist Nik’lausabend da!

2. Strophe

Dann stell ich den Teller auf,

Nik’laus legt gewiss was drauf.

Lustig, lustig, traleralera,

Bald ist Nik’lausabend da,

Bald ist Nik’lausabend da!

3. Strophe

Wenn ich schlaf, dann träume ich:

Jetzt bringt Nik’laus was für mich.

Lustig, lustig, traleralera,

Bald ist Nik’lausabend da,

Bald ist Nik’lausabend da!

4. Strophe

Wenn ich aufgestanden bin,

Lauf ich schnell zum Teller hin.

Lustig, lustig, traleralera,

Bald ist Nik’lausabend da,

Bald ist Nik’lausabend da!

5. Strophe

Nik’laus ist ein guter Mann,

Dem man nicht genug danken kann.

Lustig, lustig, traleralera,

Bald ist Nik’lausabend da,

Bald ist Nik’lausabend da!

Text und Melodie sind gemeinfrei — alle Urheber sind seit mehr als 70 Jahren verstorben. Der Text darf frei gesungen, gedruckt und weitergegeben werden.

Die Geschichte dahinter

Ein echtes Volkslied: Text und Melodie sind ohne benannten Urheber überliefert, vermutlich aus dem Hunsrück im 19. Jahrhundert. Es ist das Nikolauslied schlechthin — gesungen am 5. Dezember, wenn der Teller vor die Tür gestellt wird. Anders als die feierlichen Weihnachtslieder ist es ein reines Vorfreudelied: Es zählt auf, was morgen früh passiert.

So klappt es mit Kindern

Perfekt für den Nikolausabend als festes Ritual: erst singen, dann den Teller hinstellen. Der Jubelruf „lustig, lustig" trägt das ganze Lied — mehr muss ein Kind anfangs nicht können.

Häufige Fragen

Wann singt man „Lasst uns froh und munter sein"?

Traditionell am 5. Dezember, dem Abend vor dem Nikolaustag — bevor die Kinder ihre Teller oder Stiefel hinstellen. Es funktioniert aber die ganze Adventszeit als Gute-Laune-Lied.

Von wem stammt das Lied?

Von niemandem Bestimmten — es ist als Volkslied überliefert, vermutlich aus dem Hunsrück im 19. Jahrhundert. Deshalb gibt es auch leicht unterschiedliche Strophenfassungen; hier steht die verbreitetste.

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